Schwerpunktaktion 2025/2026
Thema:
Sichere Radfahrmobilität
- Immer mehr Menschen nutzen das Rad oder das Pedelec für ihre täglichen Wege. Auch zum Pendeln sowie im weiteren beruflichen Arbeitsalltag wird das Fahrrad immer beliebter. Doch mit Zunahme der Rad- und Pedelecnutzung steigen auch die Unfälle. Die Schwerpunktaktion 2025/26 des Deutschen Verkehrssicherheitsrates, der Berufsgenossenschaften und der Unfallkassen beleuchtet mögliche Ursachen dieser Unfälle und liefert alltagstaugliche Tipps und Hinweise für die richtige Ausstattung, die wichtigsten Verkehrsregeln und sicheres Radfahren im Straßenverkehr.
„Alleinunfälle vermeiden“
Bei mehr als 27.800 Unfällen mit Personenschaden von Rad- und Pedelcfahrenden handelte es sich im Jahr 2024 um sogenannte Alleinunfälle. Bei diesen Unfällen sind die Radfahrenden ohne fremdes Einwirken bzw. ohne Beteiligung anderer Personen verunglückt.
Dabei spielt das Verhalten der Radfahrenden eine wesentliche Rolle. Sie können auf unzureichende Infrastruktur mit einer angepassten Fahrweise reagieren oder entsprechende Strecken vermeiden. Auch die Verantwortung für die technische Sicherheit von Fahrrad oder Pedelec liegt bei den Nutzenden.
Das richtige Handling trainieren
Wer Alleinunfälle mit dem Rad oder Pedelec vermeiden will, sollte sich unbedingt intensiv mit dem eigenen Gefährt beschäftigen und das richtige Handling lernen. Besonders wichtig ist dies für Lastenräder oder Pedelecs. Lastenräder haben ein gänzlich anderes Fahr- und Bremsverhalten, einen anderen Schwerpunkt und natürlich größere Maße. Bei Pedelecs führen die starke Beschleunigung, die höheren Geschwindigkeiten und das hohe Gewicht der Räder häufig zu schwereren Unfällen.
Der DVR bietet das Training „Sicherheit für den Radverkehr“ an.
Safety First – Sicherheitscheck machen
Wer sein Rad aus der Winterpause holt, sollte es vor der ersten Nutzung gründlich checken oder dies von einer Werkstatt erledigen lassen. Dabei sollten unter anderem folgende Punkte überprüft werden:
- Luftdruck und Profil der Reifen
- Funktionstüchtigkeit der Bremsen
- Klingel, Licht und Reflektoren
- Leichtgängigkeit der Kette und der Schaltung
- Nachziehen aller Schraubverbindungen
Wer Räder aus einem Fuhrpark, von einem Verleihunternehmen oder Sharing-Anbieter nutzt, sollte vor jeder Fahrt eine kurze Kontrolle der eben genannten Punkte durchführen und gegebenenfalls auf ein anderes Rad ausweichen. Zudem muss der Sattel immer auf die richtige Höhe passend zur Körpergröße eingestellt werden. Besteht die Möglichkeit, sollte eine kurze Testfahrt in einem ruhigen Bereich durchgeführt werden.












