Schwerpunktaktion

Schwerpunktaktion 2019

Thema:
Alleinunfälle


Mögliche Ursachen:



„Selbstüberschätzung“

Menschen neigen dazu, sich zu überschätzen. Dass Selbstüberschätzung auch eine im Straßenverkehr weit verbreitete Tatsache ist, belegt unter anderem die große Zahl der Unfälle, bei denen nicht angepasste Geschwindigkeit und zu geringer Abstand als Ursache gelten. Die Betreffenden haben offenbar ihre Fähigkeiten, die Situation unter Kontrolle zu haben, falsch eingeschätzt.

Wir und die anderen

Studien zeigen, dass sich die meisten Autofahrerinnen und Autofahrer in der Selbsteinschätzung als „besser als der Durchschnitt“ einstufen. In der Psychologie wird diese Reaktion als „Above­-Average-Effekt“ bezeichnet. Vermutungen legen nahe, dass man sich lieber mit Schlechteren als mit Besseren vergleicht und dadurch mehr Selbstbewusstsein entwickeln und das Selbstwertgefühl stärken kann. Zudem hat man häufig den Eindruck, dass andere beim Fahren viele Fehler machen. Die eigenen Fehler nimmt man jedoch nur selten wahr.

Was also tun?

Wer seine Selbsteinschätzung verbessern will, sollte sich daher kritisch beobachten. Dazu gehört auch, zu überlegen, wie man vermutlich von anderen gesehen wird. Helfen können dabei die Einschätzungen von Mitfahrenden und/oder Freundinnen und Freunden.

Professionelle Rückmeldungen über das eigene Fahren erhält man bei Teilnahme an Sicherheitstrainings und -programmen, beim Eco Safety Training sowie bei Fahrrad- und Pedelec-Trainings (Sicherheit für den Radverkehr), die der DVR auf Anfrage für Betriebe veranstaltet.

Alle Schwerpunkte

Themenüberblick:

2024

Aufmerksamkeits-
defizite

2022/23

Verkehrssicher­heit in länd­lichen Räumen

2021

Rücksicht im
Straßenverkehr

2020

Mobilität und
Elektromobilität

2019

Alleinunfälle und
ihre Gründe

2018

Emotionen im
Straßenverkehr

2017

Wind und
Wetter

2016

Risikowahrnehmung
und -abwendung