Schwerpunktaktion

Schwerpunktaktion 2019

Thema:
Alleinunfälle


Mögliche Ursachen:



„Ablenkung durch Smartphones“

Das Smartphone ist für viele ständiger Begleiter: Wir möchten (oder müssen) ständig erreichbar sein, Neuigkeiten erfahren und mit anderen in Verbindung bleiben. Damit ist das Smartphone besonders häufig eine mögliche Ablenkungsquelle.

Blindflug durch Ablenkung

Studien mit Beobachtungs- und Simulatorfahrten belegen, dass die Smartphone-Nutzung mit häufigen Blickabwendungen vom verkehrsrelevanten Raum einhergeht, die Spur schlechter gehalten wird und sich die Reaktionszeiten verlängern. Insbesondere beim Schreiben oder Lesen von Nachrichten oder beim mobilen Surfen im Netz legt man weite Strecken „im Blindflug“ zurück. Selbst beim Telefonieren per Freisprecheinrichtung kann der Gesprächsinhalt so stark ablenken, dass man Teile des Verkehrsgeschehens übersieht und gar nicht, zu spät oder nicht angemessen reagiert.

Was also tun?

Beim Thema Smartphone sollte man auf Nummer sicher gehen. Am besten ist es, beim Autofahren grundsätzlich auf die Smartphone-Nutzung zu verzichten. Routinemäßig kann man eingegangene Nachrichten vor dem Losfahren kontrollieren und das Gerät dann in der Tasche, im Rucksack oder im Handschuhfach lassen. Auf längeren Fahrten kann man sich dann in Fahrpausen auf dem Parkplatz um die eingegangenen Nachrichten kümmern. Es gibt Betriebe oder Einrichtungen, die ihre Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern anweisen, bei Dienstfahrten solche Verfahren anzuwenden.

Generell ist die Smartphone-Nutzung auch beim Gehen und beim Radfahren gefährlich. Für Anrufe und Messages sollte man an einer geeigneten Stelle stehenbleiben. Sicher ist sicher!

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