Schwerpunktaktion

Schwerpunktaktion 2022-2023

Thema:
Verkehrssicherheit in ländlichen Räumen


Mögliche Ursachen:



„Durch den Ort – aber mit Vorsicht“

Für Eltern ist es der Albtraum schlechthin, wenn das eigene Kind auf dem Schulweg einen Verkehrsunfall hat. Im Jahr 2021 kam es im Straßenverkehr zu mehr als 50.000 Schulwegunfälle mit Personenschaden. Dabei kamen 15 Schülerinnen und Schüler ums Leben. Allein an Haltestellen des öffentlichen Nahverkehrs kam es zu mehr als 2.000 Unfällen.

Gefährliche Ortsdurchfahrten

Im ländlichen Raum passieren solche Unfälle häufig in Ortsdurchfahrten: Dabei verleiten das geringe Verkehrsaufkommen und wenige Ampeln zu überhöhten Geschwindigkeiten. Dazu kommt, dass gerade bei kurzen Ortsdurchfahrten oft zu schnell gefahren wird, weil die Fahrenden noch die hohen Geschwindigkeiten außerorts gewöhnt sind und beispielsweise Tempo 50 schon als langsam empfinden. Zudem treffen in Ortschaften die unterschiedlichen Gruppen von Verkehrsteilnehmenden mit ihren unterschiedlichen Geschwindigkeiten und Bedürfnissen aufeinander und nutzen häufig dieselben Verkehrswege.

Besondere Vorsicht bei Kindern

Kinder können die Geschwindigkeiten von Fahrzeugen nur schwer einschätzen. Hinzu können sie aufgrund ihrer Körpergröße manche Verkehrssituationen nicht gut überblicken. Daher gilt vor allem an Haltestellen, Kindertagesstätten und Schulen: Langsam fahren, mit Unvorhersehbarem rechnen und mental aufs Bremsen vorbereiten!

Ganz schön trügerisch

In ländlichen Ortschaften und Ortsdurchfahrten sollten alle besonders vorausschauend fahren und Rücksicht nehmen. Zudem gilt die Geschwindigkeitsbegrenzung vom Beginn der Ortschaft bis zu deren Ende. Besondere Vorsicht gilt an Haltestellen, Kindertagesstätten und Schulen.

Alle Schwerpunkte

Themenüberblick:

2024

Aufmerksamkeits-
defizite

2022/23

Verkehrssicher­heit in länd­lichen Räumen

2021

Rücksicht im
Straßenverkehr

2020

Mobilität und
Elektromobilität

2019

Alleinunfälle und
ihre Gründe

2018

Emotionen im
Straßenverkehr

2017

Wind und
Wetter

2016

Risikowahrnehmung
und -abwendung